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Glasfaserverarbeitung (LWL - Lichtwellenleiter)

Wir liefern, verlegen und spleißen Lichtwellenleiter im Fusionsspleißverfahren für Gewerbe Industrie und öffentliche Hand.

Egal ob Singlemode oder Multimode. Egal ob vier oder 48 Fasern.

Moderne Spleiß / Messgeräte und stets aktuell geschultes Personal, erlauben uns ein sauberes und effizientes arbeiten.

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Beschreibung des Fachbegriffs Fusionsspleiß:

Ein Fusionsspleiß ist eine nicht lösbare, stoffschlüssige Verbindung zweier Glasfasern. Hergestellt wird er durch Anschmelzen der beiden vorbereiteten Faserenden mit Hilfe einer Wärmequelle (meist ein Lichtbogen) und gleichzeitigem zusammenfügen. Das angeschmolzene Glas verbindet sich und erstarrt nach dem Erkalten. An der Verbindungsstelle liegt die nackte Faser, die feuchtigkeitsempfindlich ist. Zum Schutz vor mechanischen und Umwelteinflüssen muss diese Stelle daher noch mit einem sogenannten Spleißschutz versehen werden. Spleiße weisen eine geringe Einfügedämpfung und eine extrem hohe Rückflussdämpfung auf.

Oft wird im Zusammenhang mit Spleiß auch von Fusionsspleiß gesprochen, um eine Unterscheidung zu den weniger geläufigen mechanischen Spleißen hervorzuheben.Bevor ein Spleiß    ausgeführt werden kann, muss die Beschichtung, die aus Primär- und Sekundärcoating besteht, von dem Lichtwellenleiter entfernt    werden. Anschließend werden die Glasfaserenden planparallel geschnitten und für den Spleiß axial justiert. Dieses Justierverfahren umfasst drei Freiheitsgrade, findet unter einer Vergrößerungslinse statt und heißt Alignment-Technik. Das eigentliche Verschmelzen der beiden Fasern erfolgt durch einen Lichtbogen, der zwischen zwei Elektroden erzeugt wird. Zum Schutz des Spleißes wird ein mechanischer Spleißschutz    über dem Schmelzspleiß angebracht, der diesen vor mechanischen Beschädigungen schützt.

Der Fusions-Spleiß zeichnet sich durch niedrige Dämpfungswerte aus und hat eine hohe Langzeitstabilität. Die Richtwerte für die Einfügungsdämpfung sollten bei Mehrmoden-Gradienten-Indexfasern unter 0,1 dB liegen, bei Monomodefasern    unter 0,05 dB.